TILMAN: Ausgedönert!

Für den Beitrag:

DSDS: Deutschland sucht den Superdepp

wurde ich ja kritisiert, weil der angeblich Ausländerfeindlich wäre.

Ja, man ist also auch schon ausländerfeindlich, wenn man sich darüber beschwert, dass man als deutsches Kind bei türkischen Pflegeeltern leben muss, anstatt zu Hause. Es ist mir nicht bekannt, dass man Türken vorwerfen würde, sie wären deutschfeindlich, wenn sie sich darüber beschweren, dass die türkischen Kinder bei deutschen Pflegeeltern untergebracht werden.

Zumindest kann ich feststellen, dass der Beitrag erfolgreich war. Ich bin inzwischen nicht mehr bei Ihnen Erdogan Vasallen untergebracht. Aber das bedeutet nicht, dass mich das Jugendamt wieder zu meinem Bruder und meiner Mutter gelassen hätte. Zwar scheint das Jugendamt auch davon auszugehen, dass das Oberverwaltungsgericht den geistigen Schwachsinn eines Dr. Kösters aufheben wird, denn man hat mir schon mitgeteilt, dass ich wohl bald wieder bei meiner Mutter wäre.

Vielleicht interessiert es euch ja, ob ich inzwischen endlich wieder die Schule besuchen darf. Zur Erinnerung ich wurde immerhin schon im August 2018 eingeschult. Aber schon seit September 2018 lässt man mich die Schule nicht mehr besuchen. Ich will natürlich die Schule besuchen, und meine Mutter wollte das auch, aber die Karl-Marx-Schule weigert sich mich zu beschulen. Meine Mutter hatte sogar die Polizei gerufen, um mein Schulrecht, bzw. Schulpflicht durchzusetzen. Die haben aber ebenso wenig unternommen, wie das Jugendamt Bremerhaven. Meine Mutter hatte sogar einen Schulassistenten besorgt, aber das Jugendamt weigerte sich die Kosten für die Schulassistenz zu übernehmen.

Sowohl das Verwaltungsgericht Bremen, hatte im Eilverfahren beschlossen, dass das Jugendamt alles unternehmen müsse, um mich zu beschulen. Und auch das Oberverwaltungsgericht Bremerhaven entschied in einem Hauptsacheverfahren, dass das Jugendamt die Kosten für den benötigten Schulassistenten übernehmen muss. Trotzdem besuche ich inzwischen schon seit 31 Monaten keine Schule mehr. Das Jugendamt wirft mir, bzw. meiner Mutter ständig Knüppel in den Weg.

Das Jugendamt verlangt sogar einen Hilfeplan, was bei Hilfe zur Erziehung üblich ist, aber was es im Behindertenrecht, bzw. im persönlichen Budget, überhaupt nicht vorgesehen ist. Es scheint, als ob das Jugendamt das bislang gar nicht kapiert hat. Wir befinden uns im Behindertenrecht, und nicht bei der Hilfe zur Erziehung. Es geht hier nicht darum, dass meine Mutter Erziehungsprobleme hätte, sondern es geht darum, dass ich Hilfe brauche, weil ich seelisch behindert bin.

Auch der Richter Dr. Köster scheint damit überfordert zu sein, oder muss sich davon ausgehen, dass seine Unfähigkeit ein Produkt seiner Willkür sind.

Bereits im August 2020 hat er rechtswidrig in die elterliche Sorge eingegriffen, die doch immerhin vom Grundgesetz gesichert ist. Damals entschied er, dass meiner Mutter ein Teil der elterlichen Sorge entzogen wird, und auf das Jugendamt übertragen wird, also genau auf das Amt, das bislang jegliche Hilfe verweigert hatte.

Welchen Teil der elterlichen Sorge hatten damals Dr. Köster meiner Mutter entzogen?

Richter Köster hat anscheinend einen Doktortitel. Das bedeutet also, dass er eigentlich ein ganz besonders schlauer Jurist sein müsste. Und deswegen hat er es geschafft, was wahrscheinlich kein anderer vor ihm jemals geschafft hatte, einer Mutter etwas wegzunehmen, was es gar nicht gibt. Er übertrug das Recht einen Hilfeplan zu erstellen auf das Jugendamt. Wie bereits erwähnt, bewegen wir uns im Behindertenrecht, und dort gibt es keinen Hilfeplan. Das war also die erste „tolle“ Leistungen, mit der Richter Dr. Köster auf sich und seine (Un-) Fähigkeit aufmerksam machte.

Das Jugendamt, das im August 2020 bereits seit zwei Jahren meinen Schulbesuch verhinderte, bekam nun also das Recht alleine, und ohne Mitwirkung oder Genehmigung meiner Mutter, einen Hilfeplan für mich zu erstellen, und so meinen Schulbesuch wieder zu ermöglichen.

Auch im Dezember 2020 besuchte ich dennoch keine Schule. Entweder war die Sache mit dem Hilfeplan keine wirklich gute Idee, oder das Jugendamt war nach wie vor unfähig, oder unwillig, mir den Schulbesuch zu ermöglichen.

Und wieder trat Richter Dr. Köster in Aktion. Wieder war Dr. Köster der Meinung, dass meine Mutter daran schuld wäre, dass ich noch immer keine Schule besuche, und dabei hatte er doch schon Monate vorher das Recht für den angeblich nötigen Hilfeplan auf das Jugendamt übertragen.

Und was macht so ein „schlauer“ Richter mit Doktortitel? Etwa natürlich keinen Fehler zu geben, und deswegen setze noch einen obendrauf. Im Dezember 2020 entzog Richter Dr. Köster meiner Mutter weitere Teile der elterlichen Sorge, weil er erneut die Ansicht vertrat, dass meine Mutter meinen Schulbesuch verhindern würde. Glaubte er das wirklich, oder handelte es sich dabei um weitere Willkür, um seinen Fehler, und die Fehler des Jugendamtes zu vertuschen?

Und auch diese Teile der entzogenen elterlichen Sorge übertrug er dann wieder auf das Jugendamt Bremerhaven, also das Jugendamt, das von August 2018 bis August 2020 nicht in der Lage war mir mein Schulrecht, bzw. die Schulpflicht zu gewähren. Und mit dem Teil Sorgerecht war das Jugendamt Bremerhaven auch von August 2020 bis Dezember 2020 nicht in der Lage mir einen Schulbesuch zu ermöglichen.

Im Dezember 2020 übertrug dann Richter Köster das Aufenthaltsbestimmungsrecht, die Gesundheitsfürsorge, und das Recht schulische Belange zu regeln auf das Jugendamt.

Wenn es tatsächlich die Schuld meiner Mutter gewesen wäre, dass ich seit September 2018 keine Schule mehr besucht habe, dann sollte doch das Jugendamt Bremerhaven jetzt endlich, mit den übertragenen Rechten in der Lage sein mir einen Schulbesuch zu ermöglichen.

Tatsächlich besuchte ich auch im Februar 2021 noch immer keine Schule. Hat das bei Richter Dr. Köster zu der Erkenntnis geführt, dass es doch nicht an meiner Mutter lag, sondern man die Schuld doch beim Jugendamt suchen musste?

Ich befürchte, dass Dr. Köster zur Selbstkritik vielleicht gar nicht in der Lage ist. Trotz Doktortitel ist er vielleicht nicht in der Lage einen mal errichteten Scheißhaufen zu entfernen, sondern er schafft es lediglich mit jeder neuen Entscheidung den Scheißhaufen zu vergrößern.

Im Februar 2021 traf Dr. Köster eine neue Entscheidung. Klarer Fall, um mir endgültig einen Schulbesuch zu ermöglichen, musste man meiner Mutter das komplette Sorgerecht entziehen. Auch jetzt übertrug man wieder die letzten Reste der elterlichen Sorge auf das untätige Jugendamt. Und so müssen wir erwartungsgemäß feststellen, dass ich auch im April 2021 noch immer keine Schule besuche.

Meine Mutter hat Glück gehabt, inzwischen liegt der Fall nicht mehr beim Amtsgericht Bremerhaven, und dem bedauernswerten Familienrichter Dr. Köster, sondern das Verfahren ist inzwischen am OLG anhängig.

Das dürfte Glück für meine Mutter gewesen sein denn wer weiß, was Dr. Köster hier noch alles abgenommen hätte, und auf das Jugendamt übertragen hätte, um zu vertuschen, dass das Jugendamt Bremerhaven Schuld an der ganzen Misere ist.

Vielmehr nicht mehr übrig geblieben. Dr. Köster hätte meiner Mutter nur noch die Brüstung die Eierstöcke entfernen können, um zu vertuschen, dass das Jugendamt, und inzwischen auch eher, die Schuld an der ganzen Misere trägt. Bei Dr. Köster kommt dann noch hinzu, dass er seinen Sorgerechtsentzug so dilettantisch formuliert hat, dass manchem Rechtsanwalt die Tränen kommen, wenn sie diesen Unsinn lesen müssen.

Immerhin, scheint das Jugendamt inzwischen etwas begriffen zu haben. Immerhin könnte es sein, dass sie kapiert haben, dass es bei mir nicht um Hilfe zur Erziehung geht, sondern wir uns im Behindertenrecht bewegen. Denn inzwischen gibt es tatsächlich einen ersten Antrag des Jugendamtes, wo es um Hilfe nach dem Behindertenrecht geht.

Herr Dr. Köster, hier mal was zum Nachdenken.

Ich darf seit 31 Monaten keine Schule mehr besuchen. Sie behaupten, das liegt nicht am Jugendamt, sondern an meiner Mutter.  Wie kommt es dann, dass mein kleiner Bruder, der im Gegensatz zu mir, nichts mit dem Jugendamt zu tun hat, ganz normal seit August 2020 die Schule besuchen darf. Nur bei mir, wo das Jugendamt mit drin hängt, wird seit stolzen 31 Monaten jeglicher Schulbesuch verweigert, und zwar völlig unabhängig davon, ob meine Mutter das volle Sorgerecht hatte, oder nur ein Teil des Sorgerechts, oder gar kein Sorgerecht.

Herr Dr. Köster, können sie mir das mal erklären?

Ein Kommentar zu „TILMAN: Ausgedönert!

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